Im Frühjahr 2026 hatte die MVG ihre vorläufige Bilanz des Vorjahres online vorgestellt; nun ist der offizielle Jahresbericht in gedruckter Form veröffentlicht worden.
Mit Jahresende 2025 verfügte Österreich über 2.120 Tabakfachgeschäfte und 2.188 Verkaufsstellen. Während die TFGs seit 2019 um 1,7 Prozent weniger wurden passiert der Rückgang der TVS mit 4,7% deutlich schneller. Wohl schon heuer wird wohl ein Gleichstand der beiden Kategorien erreicht sein. Allerdings machten im Vorjahr die Fachgeschäfte rund 82 Prozent aller Umsätze mit Monopolwaren.
Steigende Behindertenquote
War der Anteil von Trafikanten mit Behinderung 2006 noch bei nur 45,2 Prozent gelegen, so steigerte er sich 2013 auf 51,6 und hält derzeit bei 55,5 Prozent bundesweit.
Regional gibt es allerdings große Unterschiede: Die niedrigste Quote findet sich in Tirol mit 49,4%, gefolgt vom Burgenland mit 52,1 Prozent; den höchsten Behinderten-Anteil haben Vorarlberg (61,3%) und Oberösterreich (60,4%).
Veränderlicher Markt
Während der Zigarettenabsatz 2025 um 4,4 Prozent nachgab legten Tabak zum Erhitzen um acht Prozent auf einen ebenso hohen Anteil am Gesamtmarkt, Nikotinpouches um rund 28 Prozent auf fünf Prozent und Vapes und Liquids um etwa 35 Prozent ebenfalls auf einen Marktanteil von fünf Prozent zu.
Hier bleibt abzuwarten, wie sehr sich neu hinzukommende Produkte im Bereich Tabak zum Erhitzen auf das Segment auswirken werden. Bekommt das Wachstum neuen Schwung? Werden ins Ausland abgewanderte Kunden gar zurück gewonnen?
Ebenso lässt sich die Entwicklung der mit April ins Monopol gewanderten Pouches und Vapes derzeit noch nicht erahnen.
Den vollständigen Artikel können Sie ab 9. Juli in der druckfrischen Printausgabe von TRAFIK aktuell nachlesen.
