Am letzten September-Wochenende findet erstmalig ein besonderes Veranstaltungsformat für die Branche statt.
Für hunderte Personen geeignete Veranstaltungsorte werden immer teurer und sind für Landesorganisationen finanziell zunehmend schwerer jährlich zu stemmen. Gleichzeitig gibt es in ganz Österreich seit der Covid-Pandemie gar keine Branchenmessen mehr.
Duales Format
Diese Lücke soll nun durch die Messe Ostregion unter dem Titel „Monopol kann Zukunft“ in der Pyramide vor den Toren Wiens geschlossen werden und bietet gegenüber kleineren Einzelveranstaltungen gleich mehrere Vorteile:
- Eine größere Veranstaltung mit entsprechend breiter besetzter Fachmesse ist für Aussteller wie Besucher attraktiver.
- Eine hohe Zahl von Ausstellern bedeutet auch eine hohe Anzahl von Sponsoren für die beteiligten Landesorganisationen.
- Der gewählte Rahmen sollte Anreisen von Trafikanten aus ganz Österreich verkraften – immerhin war die Pyramide jahrelang auch Austragungsort der gut besuchten Hanfmesse „Cultiva“.
- Der Veranstaltungsort ist sowohl von Wien aus – per PKW oder Badner Bahn –, als auch über die Abfahrt Mödling/SCS von der Südautobahn gut erreichbar.
Ursprünglich für einen Tag geplant, wurde die Dauer der Veranstaltung auf zwei Tage ausgeweitet. Nun kann auch am Freitag, dem 25. September, schon die Fachmesse mit ihren mehr als 50 Ausstellern ab 14.00 Uhr besucht werden. Dieser Messetag kann bis 20.00 Uhr ausgedehnt werden.
Am Samstag, dem 26., steht der Messebereich Trafikanten aus ganz Österreich bereits ab 10.00 Uhr offen, dafür schließt die Messe schon um 16.30 Uhr ihre Pforten.
Abendveranstaltung
Denn um 17.00 Uhr beginnt jener Teil, der angemeldeten Trafikanten aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland vorbehalten ist. Neben Kurzinterviews mit den Obleuten Angelika Bauer (Burgenland), Christian Puchegger (Niederösterreich) und Andreas Schiefer (Wien) sieht das Programm eine sicherlich spannende Keynote mehrfachen Paralympics-Teilnehmer und Medaillenschwimmer Andreas Onea vor.
Podiumsdiskussion
Diese ist dem Plan nach mit Finanzminister Markus Marterbauer, zwei Staatssekretärinnen aus Finanz- und Sozialministerium, einem Nationalratsabgeordneten sowie MVG-Chef Hannes Hofer und Bundesgremialobmann Otmar Schwarzenbohler sehr prominent besetzt.
Über die Inhalte muss nicht lange spekuliert werden, immerhin erhöht sich in Brüssel mit Ausblick auf TPD3 und eine neue Tabaksteuer-Direktive einmal mehr der Druck auf die Tabakbranche. Viele der angedachten Verschärfungen bedrohen genau das, was mit der Ausweitung des Monopols um mittlerweile alle NGP-Produkte sowie einem sinnvollen Steuermodell endlich erreicht wurde – das sozialpolitisch ausgerichtete österreichische Tabakmonopol auch in Zeiten sinkender Raucherzahlen für die Zukunft abzusichern.
Otmar Schwarzenbohler kommt dabei nicht mit leeren Händen, sondern mit den Ergebnissen der im Sommer veranstalteten Umfrage. Diese sollte nicht nur die Sorgen der Trafikanten, sondern auch die Bedenken der Konsumenten widerspiegeln und der Politik nicht zuletzt auch ein detailliertes Stimmungsbild der Wähler vermitteln.
Information & Ausklang
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wird die heurige Unterstützungsaktion der Tabaktrafikanten für Licht ins Dunkel vorgestellt. Und natürlich dürfen die Ehrungen langjähriger Trafikanten der drei Bundesländer nicht fehlen.
Das anschließende Abendessen sollte dann für zahlreiche Gespräche mit Kollegen und den einen oder anderen Drink stärken.
WICHTIG: Der Zugang zur Messe ist ab 18 Jahren möglich. Für die Teilnahme an der Abendveranstaltung ist eine vorherige Anmeldung bis 16. 9. auf wko.info/noe-monopol-kann-zukunft erforderlich.
